Sonntag, 26. Januar 2014

Japan 2013

As some of you may already know, I spent almost three weeks in Japan last year (end of September till beginning of October). Finally I uploaded some pictures from the trip to my Flickr account (anyone else here still using Flickr?).

Here is a slide show of the pictures. It requires Flash, unfortunately. Alternatively, you can use the direct link to the Flickr album. There you will find descriptions for each picture (English and German) – and probably lots of typos (after all, it is 3 am now).

Enjoy!

Dienstag, 26. März 2013

Alemannischer Akkusativ


Helvetismus des Tages:
Hahnenwasser = Leitungswasser

Sonntag, 6. Januar 2013

Mein Bild von dir

Die Tage sind noch mild, die Sonnenstrahlen ausdauernd, in den Baumstücken rund ums Dorf reifen die Äpfel gleichen Namens, in den Gärten das Gemüse. Ich komme gerade von einer Radtour zurück und will kurz bei dir vorbeischauen. Das Haus finde ich verschlossen vor, doch fällt es mir nicht schwer zu erraten, wo ich dich finden werde. Ich durchquere den Hof, gehe den Weg zwischen Nachbarscheune und Schuppen hinunter, bis zur Tür, die den Hühner- vom Gemüsegarten trennt. Dort bleibe ich stehen.


Wahrscheinlich erntest du gerade Tomaten, oder pflückst Himbeeren, oder du schneidest Salat mit dem Messer, auf dem U.S. eingeprägt steht, als Reminiszenz an eine längst vergangene Epoche – später werde ich es nicht mehr wissen.

Die Sonne beginnt zu sinken, vom nahen Bach zieht schon eine leichte Kühle herauf. Und wie ich dich so sehe, inmitten deiner Beete, ganz in deine Arbeit vertieft, da scheint die Welt für einen Augenblick innezuhalten, für einen jener seltenen Momente, die, wenn man zurückschaut, aus dem Kontinuum der Erinnerungen ragen, wie Felsen aus einem Strom.


In meiner Jackentasche steckt der Fotoapparat, den ich für die Radtour mitgenommen habe. Ich will ihn herausnehmen um ein Bild von dir zu machen – will ihn einfangen und festhalten, diesen Augenblick, denn ich ahne schon (zumindest werde ich mir das im Nachhinein einreden), dass es einen solchen nicht noch einmal geben wird.

Der Fotoapparat bleibt in der Tasche. Später werde ich mich fragen, was mich zurückgehalten hat.

Ich gehe noch einige Schritte auf dich zu, bevor du dich schließlich zu mir umdrehst, dir eine graue Strähne, die den Weg unter deinem Kopftuch hervor gefunden hat, aus dem Gesicht streichst, und mich lächelnd begrüßt.

 

Epilog

Gut drei Jahre sind seither vergangen. Bald darauf kam der Herbst, und mit ihm der Nebel.

Nun ist es Winter geworden. Dein Garten liegt verlassen. Was bleibt, ist mein Bild von dir.

Sonntag, 4. November 2012

Weiß-goldener Oktober – des längst überfälligen Blogeintrages letzter Teil

Nun denn, ohne große Umschweife, Teil zwei:

Samstagmorgens um sieben klingelten die Wecker. Das hatte weniger mit Selbstdisziplin, sondern mehr mit purer Notwendigkeit zu tun: Das Zmorge gab es, wie das für Berghütten üblich ist, nur bis um acht – und ohne die Kaloriendepots nochmal aufgefüllt zu haben, wollte sich nun wirklich niemand wieder auf den Weg machen.
Mit dem Blick auf die Flanke des Piz Kesch, an dem gerade die ersten Sonnenstrahlen ihre Bergtauglichkeit erprobten, wurde noch einmal kurz die Route besprochen: Über den auf etwa 2700 Metern gelegenen Sertigpass sollte der Weg in einen oberhalb von Davos gelegenen Weiler, nach Sertig Dörfli, führen. Die Tour versprach wieder einigermaßen anspruchsvoll zu werden – zumindest was die Ausdauer betraf –, denn zwar ging es dieses Mal hauptsächlich talwärts, dafür war die Strecke um einige Kilometer länger (gut elf Kilometer im Vergleich zu den gut fünf Kilometern des Aufstieges).

Die eingangs erwähnten Sonnenstrahlen hatten den Weg in die tieferen Lagen noch nicht gefunden, als wir uns – frisch gestärkt, mit Marschtee* versorgt, vollbepackt und noch leicht fröstelnd – wieder in Bewegung setzten:


Nach und nach wurden die Schatten kürzer:


Als wir schließlich unseren Weg in der Sonne laufend fortsetzen konnten, entdeckten wir am Rand des Pfades bemerkenswerte Eisstrukturen, die wie kleine Nadeln aus dem Boden ragten:


Schnell entspannte, nein, entspann sich eine Diskussion, wie diese wohl zustande gekommen sein konnten: Während das eine Lager der Meinung war, dass die Stäbchen als Überbleibsel beim Abtauen entstanden wären, ging die andere Seite davon aus, dass sie – im Gegenteil – beim Gefrieren auskristallisierten. Für die interessierten Leser: Die Lösung kann hier nachgelesen werden. Wie dem auch sei, es sollte nicht die letzte interessante Eisformation des Tages gewesen sein:


Noch einmal galt es nun, einige Meter aufzusteigen: Entlang eines kleinen Bachs …


… führte der Weg uns zu unserem ersten kleinen Zwischenziel, dem Lai da Ravais-ch [sic], …


… an dessen Ufer wir eine Rast einlegten um unser zweites Frühstück oder  – je nach Sichtweise – unser Mittagessen einzunehmen.
War die Steigung bis hierhin noch fast unmerklich bis sanft ausgefallen, so nahm sie auf dem folgenden Abschnitt wieder deutlich zu, was ein Aufsplittern der Wandergruppe zur Folge hatte. Die nun anstehenden Höhenmeter waren dann auch die anstrengendsten, vereinten sie doch das stellenweise Einsinken in Tiefschnee, die größte Steilheit sowie die höchste Lage der gesamten Strecke in sich.
Irgendwann hatten es dann aber alle geschafft: Auf dem Sertigpass …


… trafen wir wieder zusammen. Der Lohn der Mühen war ein beeindruckendes Panorama nach allen Seiten, das wir dann auch ausgiebig genossen, während wir Kraft und Sonne tankten:



Der höchste Punkt war erklommen, von jetzt an ging es also nur noch talwärts. Dennoch wurde dann auch der erste Teil des Abstieges nicht ganz einfach, denn er führte über ein Schneefeld am Hang entlang und verlangte dabei den Wanderern mit Höhenangst ein gewisses Maß an Nervenstärke ab:


Schließlich (um genau zu sein, fünfhundertzweiundvierzig Höhenmeter tiefer) hatten wir den Schnee hinter uns gelassen und legten am Grüensee unsere nächste Pause ein:


Was dann noch folgen sollte, war im Vergleich zu vorher ein Spaziergang: Einem breiten Weg, der gegen Ende hin sogar geteert war, folgten wir die letzten Kilometer bis ins Dorf Dörfli, konnten dabei noch einmal die Farben des Herbstes …


… und ein beeindruckendes Bergpanorama genießen:


In einer kleinen Wirtschaft kehrten wir ein und verbrachten dort, in der immer noch kräftigen Nachmittagssonne sitzend, die Zeit, bis uns schließlich der Postbus zum Bahnhof brachte, von wo aus wir unsere Heimreise antraten.

Als Fazit bleibt mir zu schreiben, dass ich dieses Mal die Graubündner Bergwelt von ihrer schönen Seite erleben durfte: Im Sommer war ich zwar schon einmal zum Wandern dort unten gewesen, aber leider hatte es damals an zwei von zweieinhalb Tagen geregnet.

Übrigens ist der Plan, nach Sommerzeit weiterzuleben, letzte Woche leidlich aufgegangen: Immerhin konnte ich bis in den Freitag etwa eine halbe Stunde am Morgen herüberretten. Das aber nur der Vollständigkeit halber.

*Marschtee, der: Vom Hüttenwart am Morgen bereitgestellter, meist gesüßter Kräutertee, den sich die Übernachtungsgäste für die Wanderung (den "Marsch") des neuen Tages in ihre Trinkflaschen abfüllen können. [Versuch einer Definition von mir, in Ermangelung einer besseren]

Dienstag, 30. Oktober 2012

Weiß-goldener Oktober – des längst überfälligen Blogeintrages erster Teil

Als ich heute Morgen über die Johanniterbrücke Richtung Arbeitsplatz fuhr – eine gute Stunde früher als sonst; ich hatte nämlich beschlossen, die Gelegenheit der Zeitumstellung zu ergreifen und meinen Tag-Nacht-Rhythmus wieder ein bisschen an denselbigen der gemeinen werktätigen Bevölkerung anzupassen –, als ich also in der spätherbstmorgendlichen Kälte vor mich hinradelte, konnte ich durch den Dunst in nicht allzu weiter Ferne die verschneiten Hügel des Baselbietes erahnen. Kaum zu glauben, dachte ich mir da, dass du noch vor gut einer Woche im T-Shirt durch die Graubündner Bergwelt gewandert bist. Aber der Reihe nach:

Etwa einmal im Jahr findet in meiner Abteilung ein größeres Event statt, also eine gemeinsame Unternehmung in irgendeiner Form. Nachdem diese im letzten Jahr spontan abgeblasen bzw. durch einen (nicht minder spaßigen) asiatischen Kochkurs ersetzt werden musste, stand dieses Jahr wieder eine mehrtägige Veranstaltung auf dem Programm: Gemeinsam wollten wir freitags von Chants aus den Aufstieg zur Chamanna digl Kesch (oder auch einfach nur Kesch-Hütte) wagen, dort, unterhalb des Piz Kesch, auf gut 2600 Metern einen gemeinsamen Abend und die Nacht verbringen, um schließlich dann am Samstagmorgen wieder gemeinsam ins Tal abzusteigen. Am vorhergehenden Wochenende hatte es dort schon ergiebig geschneit, doch nun versprach das Wetter blendend zu werden – warm und sonnig.

Spoiler Warning: Wer sich nun auf Spannung freut, da er glaubt, es wäre alles ganz anders gekommen – wir wären in Schneestürme geraten, von Lawinen verschüttet worden und hätten nur mit Mühe und nicht mehr ganz vollzählig den Weg zurück in die Zivilisation geschafft–, den muss ich leider enttäuschen: Das Wetter sollte tatsächlich durchgängig blendend sein – warm und sonnig.

Am frühen Freitagmorgen ging es also los, per Zug von Basel aus in Richtung Südostschweiz. Nach einigen Stunden Fahrt ließen wir die Normalspur der Schweizerischen Bundesbahnen hinter uns um in Chur auf die Schmalspurwagen der Rhäthischen Bahn zu wechseln. Im gleichen Maß wie daraufhin die Fahrtgeschwindigkeit abnahm, gewann das Ambiente hinzu – führte der Weg doch über Abschnitte der Albulabahn und mithin durch ein UNESCO-Weltkulturerbe. In Bergün schließlich wechselten wir zum letzten motorisierten Abschnitt der Anreise: Ein Taxibus brachte uns hinauf zur Maiensäss Chants, und von dort aus mussten wir uns dann auf unsere eigenen Beine verlassen.

Zu Beginn war die Umgebung noch weitgehend in grün gehalten: erst Wiesen, …


… dann Wald, …


… dessen Baumbestand dann aber auch zunehmend spärlicher wurde, …

Anklicken für größere Darstellung

… bis er sich schließlich wieder ganz den hochgelegenen, nicht mehr ganz so grünen Matten geschlagen geben musste:


Und auch die Grashalme wurden zusehends weniger, dafür wurde es rings herum weißer …


… und steiniger:


Doch damit war auch schon der größte Teil des Aufstieges geschafft, und die Hütte kam in Sichtweite:


Noch einige Schritte und (in der dünneren Höhenluft doch merklich weniger ergiebige) Atemzüge später, dann war es vollbracht, …


… wir hatten die Hütte erreicht.

Was blieb, war ein entspannter Nachmittag mit Sonnenschein und isotonischen Getränken, …


… der schließlich nahtlos in einen ebenso entspannten Abend mit Kartenspiel und Gesprächen überging. Als es dunkel wurde, tat sich ein Sternenhimmel auf, den man in Mitteleuropa wohl nur in den Alpen so erleben kann, und als schließlich die Nachtruhe einsetzte, neigte sich ein grandioser erster Tag seinem Ende entgegen.

Im zweiten Teil berichte ich dann über … genau, den zweiten Tag.

 Zum Schluss noch eine Lektion Schweizerdeutsch (kein Helvetismus heute) für Anfänger:

Wort des Tages:
Gipfeli – kleiner Berggipfel Hörnchen, Croissant
Beispielsatz: "Wosch äs Gipfeli?" – "Möchtest du ein Croissant?"

Gute Nacht zusammen!

Sonntag, 13. Mai 2012

Creativity


This is my second attempt to draw an ambigram, meaning a text that can be read from different viewpoints. Remember Angels & Demons (or Illuminati in German)? Right, it is exactly this kind of text. I got some inspiration from here (if you like ambigrams, be sure to have a look at the other works on this fotostream) and here, but I think I also found a distinct solution altogether.

License is Creative Commons by-nc-sa, as always.

Montag, 2. Januar 2012

Langer Atem

Wohnungstür aufschließen. Tief einatmen. Die erste Überraschung: Es riecht nicht nach dem kalten Rauch der Vormieter, noch nicht einmal sehr nach für eineinhalb Wochen leerstehender Wohnung.

Licht an; es folgt die zweite Überraschung: meiner Zimmerpflanze geht es augenscheinlich prächtig.
Der Blick in den Kühlschrank fällt dann allerdings ohne große Überraschungen aus: eingekauft hat natürlich niemand für mich. Also nochmal schnell zum Supermarkt gesprintet (es ist jetzt 21.40 Uhr, bis zehn ist er geöffnet) um diesem verfressenen Kasten das Maul zu stopfen ihn, also den Kühlschrank, zumindest mit dem Nötigsten befüllen zu können. Zurück in der Wohnung, ein Blick in den Briefkasten: Ein Liebesbrief!
… vom Finanzamt. Glücklicherweise nichts Weltbewegendes, nur die – Zitat:
Verlängerung der Ansässigkeitsbescheinigung für Grenzgänger zum Zwecke der Ermäßigung der Abzugssteuern nach Artikel 15a Abs. 1 Satz 3 des Doppelbesteuerungsabkommens Deutschland/Schweiz und des Verhandlungsprotokolls vom 18.12.1991
– ich weiß nicht, ob Loriot früher mal für Finanzämter getextet hat.

Abendessen. Laptop auspacken. Tief ausatmen. Das Dreyeckland hat mich wieder.

Montag, 8. August 2011

Endlich

… während in Villarriba Buñol in Spanien demnächst schon wieder die alljährliche Tomatina gefeiert wird, habe ich am Wochenende die erste der namensgebenden Früchte vom eigenen Balkon geerntet …


… und sie mir selbstverständlich gleich schmecken lassen. Grund genug, wie ich meine, hier mal wieder einen (wenn auch kurzen) Blogeintrag zu veröffentlichen. In diesem Sinne, alles im roten Bereich hier an der deutsch-schweizerischen Grenze – zum Glück nur, was Tomaten angeht.

Helvetismus des Tages:
Paradeiser = Tomate
Moment, das sagen die Österreicher, nicht die Schweizer. Also nochmal:

Helvetismus des Tages:
Znacht = Abendessen 

Mittwoch, 18. Mai 2011

Wo die Fahrräder Nummerntafeln haben

Heute habe ich mir also, wie angekündigt, eine Velovignette gekauft. Hier folgt der obligatorische Blogeintrag dazu.

So sieht es aus, das gute Stück:


Um genau zu sein: Die eigentliche Vignette, also der Teil, der dann tatsächlich aufs Fahrrad Velo geklebt wird, befindet sich rechts unten.

Aber wozu brauche ich sowas überhaupt? Bis vor kurzem wusste ich selbst noch nichts von der Existenz dieses Aufklebers, bis mir dann eine freundliche Kollegin den dezenten Hinweis gab, dass der noch auf meinem Velo fehle.

Die Velovignette (oder auch "Fahrradkennzeichen") ist der sichtbare Ausdruck einer in der Schweiz obligatorisch abzuschließenden Velo-Haftpflichtversicherung. Obligatorisch für wen – also ob nur für Schweizer (trifft bekanntlich auf mich nicht zu), ob für jeden, der in der Schweiz wohnt (trifft auf mich auch nicht zu), oder ob für jedes Velo, das in der Schweiz unterwegs ist (trifft auf mich fast täglich zu) – das ist mir allerdings nicht ganz klar. Um kein Risiko einzugehen und irgendwann von einem Schweizer Gendarmen um vierzig Franken Bußgeld erleichtert zu werden, habe ich also sieben Franken (beim aktuellen Wechselkurs etwa 5,60 Euro) investiert und mir einen entsprechenden Aufkleber zugelegt. Damit bin ich nun innerhalb der Schweizer Grenzen gegen Schäden haftpflichtversichert, die ich mit meinem Rennvelo verursache (was, so hoffe ich natürlich, nie der Fall sein wird). Der Kauf der Vignette zum jetzigen Zeitpunkt war übrigens wohl keine so schlechte Idee, denn im Juni werden die noch gültigen Vignetten für 2010 ablaufen, weswegen dann wohl mit verstärkten Kontrollen zu rechnen sein wird.

Obwohl ich vorhabe, noch etwas länger hier an der Schweizer Grenze zu bleiben, wird die diesjährige Velovignette voraussichtlich übrigens die letzte sein, die ich mir kaufen musste: Nach den Beschlüssen der Schweizer Gesetzgebung ist sie zum Aussterben verurteilt.

Helvetismus des Tages (passend zum Thema):
Velo = Fahrrad 
(analog: Rennvelo = Rennrad)

Achtung: Obwohl der Ausdruck dem Französischen entlehnt ist (le vélo), heißt es nicht der Velo, sondern das Velo.

Dienstag, 17. Mai 2011

Helvetismen und andere Besonderheiten

Hel|ve|tis|mus, der: sprachliche Besonderheit, die typischerweise im Schweizer Hochdeutschen und nicht im gesamten deutschen Sprachgebiet verwendet wird (Wikipedia)
Dass die Schweizer ein sehr viel innigeres Verhältnis zu ihrer Mundart haben als die meisten Deutschen, dürfte allgemein bekannt sein. Wenn nicht, dann sollte das spätestens durch diesen Artikel deutlich werden, der heute im Spiegel zu lesen war: "Zürich verbannt Hochdeutsch aus Kindergärten", oder auch unter einer etwas weniger reiserischen Überschrift in der Neuen Zürcher Zeitung: "Grundsätzlich Mundart in Zürcher Kindergärten".

Dass ich andererseits mit dieser Einleitung total am Thema "Helvetismus" vorbeigeschrieben habe, sollte der aufmerksamen Leserschaft hoffentlich aufgefallen sein, denn dieser Begriff bezieht sich ja per Definition nicht auf die Schweizer Mundart(en), also das Schweizerdeutsch, sondern auf die Schweizer Varietät des Hochdeutschen, also das Schweizer Hochdeutsch – diese beiden Begriffe muss man deutlich unterscheiden.

Mit dem Verständnis des Schweizerdeutschen habe ich noch so meine liebe Not – ich hoffe, das wird sich mit der Zeit ändern. Andererseits stolpere ich aber auch im Hochdeutschen immer wieder über Begriffe, die ich so noch nicht gehört habe bzw. zwar verstehe aber selbst nicht so verwendet hätte. Ein Beispiel: Die Rechnung meines Ausländerausweises:
Zahlbar innert dreissig Tagen
Innert? Achso, innerhalb von! (Was, nebenbei bemerkt, noch auffällt: "dreissig", nicht "dreißig". Das Eszett oder scharfe S wird in der Schweiz generell schon seit langem nicht mehr verwendet. Auf der Schweizer Tastatur ist es nicht zu finden.) Auch dem Wort allfällig (eventuell, gegebenenfalls) war ich in meinem bisherigen Leben noch nicht begegnet. Unter dem Wort Konkubinat konnte ich mir dagegen etwas vorstellen – allerdings war mir nicht bewusst, dass damit in der Schweiz ganz wertneutral eine "Ehe ohne Trauschein" bezeichnet werden kann. Und so könnte ich weiter aufzählen (werde ich auch machen, siehe letzter Absatz).

Zur Klarstellung: Mit diesem kurzen Artikel möchte ich nicht bewerten. Ich möchte eine Beobachtung mitteilen. Diese lautet komprimiert: Lässt man das Schweizerdeutsche außen vor, dann sind die Sprachunterschiede zwischen Deutschland und der deutschsprachigen Schweiz zwar nicht mehr übermäßig groß, aber dennoch bemerkenswert.

Zum Schluss noch eine Vorankündigung: Morgen werde ich mir endlich mal eine Velovignette zulegen. Allfällige Neuigkeiten diesbezüglich werden folgen. (Kann man das so sagen?)

Helvetismus des Tages:
zügeln = umziehen
(auch dazu hoffentlich bald mehr)

Sonntag, 15. Mai 2011

Alles neu …

… macht der Mai – passend zu diesem Spruch habe ich meinem Blog mal wieder einen neuen Anstrich verpasst.

Was hat sich getan? Seit Mitte April bin ich Angestellter der Universität Basel. Dort werde ich in den nächsten Jahren an meiner Doktorarbeit arbeiten. Ich hoffe, dass es bald wieder einiges zu berichten gibt und dass ich auch die nötige Zeit zum Bloggen finden werde.

Sonntag, 3. April 2011

Ostern naht

Aufgenommen gestern (Samstag, 2. April) im heimischen Garten. Allerdings nicht mit meiner eigentlichen Kamera, sondern mit der meines Uralt-Handys – daher die schlechte Qualität.

Freitag, 4. März 2011

Adopting Mozilla — A Three-Month Project in 16 Easy Steps

This blog entry was co-authored by my inner child.


December 2010

Step 1: Go to the website of the Mozilla Foundation (a non-profit organization that plays the leading role in supporting and organizing open-source software projects such as the web browser Firefox and the mail client Thunderbird), find their donation page for the Drumbeat projects:

https://donate.mozilla.org/page/contribute/openwebfund?WT.ac=adopt_h

Step 2: Select the donation option $25.00 - Dino plush toy please!, enter your credit card and address data, and press the submit button — as it is certainly a good idea to donate something right before Christmas.

Step 3: Wait for your present (presumably a dino plush toy, cf. step 2).


January 2011

Step 4: Wait.

Step 5: Exactly one month after your donation, receive an e-mail telling you that the production of your present is being postponed and that shipping will start later that month.

Step 6: Wait patiently.


February 2011

Step 7: As it is already the middle of the next month now, stop waiting patiently and write an e-mail in reply to the above-mentioned e-mail (see step 5) asking very politely what the f*** is going on with the presents.

Step 8: Receive an auto-responder reply telling you that the responsible person is on vacation.

Step 9: Receive an actual reply by said person who apologizes and tells you that the shipping will begin the same week.

Step 10: Wait.

Step 11: Get delivered a parcel which is shipped from the UK by Einschreiben (a concept similar to certified mail or registered mail, according to Wikipedia). Of course, you are not at home then.

Step 12: Finally receive the package.


Step 13: Unwrap it.



Step 14: Be happy.

Step 15: Start wondering what the h*** you wanted with a plush dinosaur puppy in the first place — to be more precise: a cute, red, but about 30cm-tall plush dinosaur puppy that you expected about half the size.

Step 16: Write a blog entry about it.

Sonntag, 27. Februar 2011

Frühjahrsputz in der Blogroll

Bild veröffentlicht von Derek Gavey unter
einer Creative-Commons-Lizenz (CC BY 2.0)
Gerade habe ich meine Blogroll umorganisiert, also die Linkliste gleich neben den Blogeinträgen. Das habe ich aus zwei Gründen für nötig gehalten.

Erstens waren einige der dort aufgelisteten Seiten schon seit längerem verwaist, zeigten also keinerlei Aktivität mehr. Zweitens sind wiederum neue Seiten dazugekommen, doch darüber gleich mehr. Im Zuge der Aufräumaktion habe ich die alphabetische Sortierung der Links zugunsten einer Sortierung nach Aktivität aufgegeben. Vielleicht fühlt sich ja der ein oder andere der weiter unten verlinkten Seiteninhaber dadurch dazu angestachelt, wieder mal etwas zu veröffentlichen. Ich würde mich freuen!

Und nun zu den zwei Neuzugängen:

Frisches vom Fleischer

Erinnert sich noch jemand an den Gastbeitrag in meinem Blog im Dezember 2009? Vielleicht wenn ich noch erwähne, dass er in einer gebrochenen Schrift verfasst war? Wie auch immer, diesen Beitrag hatte damals Alex verfasst, und ich hatte versprochen darauf hinzuweisen, sobald er sein eigenes Blog eröffnet hat.

Nun ist es so, dass Alex tatsächlich schon seit November letzten Jahres in seinem Schlachthaus bloggt. Unter dem Motto Wir zerlegen alles! findet sich dort ein weites Spektrum an Einträgen: Vom Gedicht zum Foto, von der Kurzgeschichte bis zum Essay. Passend zum Namen des Blogs beschäftigt sich übrigens der neueste Eintrag mit Rinderzunge.

Das Schlachthaus findet man hier: http://schlachthaus.wordpress.com/

Völlig gewöhnlich?

Ein ganz anderes Bild bietet der zweite Neuzugang: Das Blog, welches Aus dem Leben eines ganz gewöhnlichen Mädchens berichtet. Mit zwar seltenen, gleichwohl humorvollen wie tiefgründigen Einträgen schreibt Jule dort während ihres Lebens / von ihrem Leben / über ihr Leben als Studentin der Geisteswissenschaften, gelegentliche Ausflüge in die Physik nicht ausgeschlossen.

Das völlig gewöhnliche Blog ist hier zu finden: http://voellig-gewoehnlich.blogspot.com/

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

Freitag, 25. Februar 2011

Schottland in (weniger als) vier Tagen – Tag 4 und Epilog

Nach den Berichten über die ersten drei Tage Schottland bleibt nicht mehr viel über Tag Vier (Mittwoch, 20. Oktober 2010) zu sagen.

Eine Kirche sprang auf dem Weg zum Bus noch vor die Linse (nämlich die London Road Church) – übrigens wieder bei strahlendem Sonnenschein …


… bevor wir dann selbst irgendwann in den Flieger springen sollten.

Ganz so schnell sollte es allerdings nicht gehen: Wir waren zwar pünktlich am Flughafen, unsere Maschine allerdings nicht. Mit der verspäteten Ankunft des Flugzeugs verzögerte sich natürlich auch der Abflug, nach über einer halben Stunde Herumstehens in Edinburg Hairport starteten wir dann aber schließlich.

Ein letzter Blick über die schottische Landschaft …


… dann über die dünne Wolkendecke hinaus …


… bis uns irgendwann schließlich in Frankfurt Hahn wieder das trübe deutsche Herbstwetter in Empfang nahm.

Epilog

Was bleibt noch zu sagen? Ich kann es nicht oft genug wiederholen: Wer nach Schottland geht, sollte dort mehr als nur drei, vier Tage verbringen. Die Ziele unserer Tour hätten gut auch zwei Wochen füllen können, und große Teile des kleinen Landes haben wir dabei gar nicht gesehen.

Wer tatsächlich eine solche Reise zu planen vorhat, sich aber keinen Reiseführer zulegen möchte, dem möchte ich Wikitravel ans Herz legen – das gilt übrigens nicht nur für Schottlandreisen. Neben meinem Großbritannien-Reiseführer aus den frühen Neunzigern, den ich bei meinen Eltern ausgegraben habe, (und neben Wikipedia) war diese Seite – mal in der deutschen, meist in der englischen Version – meine wichtigste Informationsquelle bei der Reiseplanung.

Auf eine heikle Sache möchte ich noch aufmerksam machen – nämlich schottische Geldscheine und Umtauschprobleme:
Dazu muss man wissen, dass neben der Bank of England auch noch einige nordirische und schottische Banken Banknoten in Pfund Sterling herausgeben. Die sehen anders aus als die "offiziellen" englischen Banknoten. Ob sie auch einen anderen rechtlichen Status haben, daraus wurde ich nicht ganz schlau, wichtig ist aber zu wissen, dass man sie in Schottland als Wechselgeld und als Bargeld am Bankautomaten bekommt und dass sie überall in Schottland problemlos akzeptiert werden. Und zwar nur in Schottland. Anscheinend bekommt man schon in England beim Bezahlen damit Probleme (was ich nicht überprüfen konnte), spätestens aber beim Rücktauschversuch in einer deutschen Bank. Resultat für mich: Ich sitze jetzt auf 60 Pfund der Bank of Scotland, die ich wohl erst bei einem neuen Schottlandbesuch wieder loswerde. Was man vor seiner Rückkehr also unbedingt versuchen sollte, ist, entweder seine Scheine auszugeben, oder sie möglichst in einer Bank vor Ort in die "offiziellen" englischen Banknoten umzutauschen.

Zum Schluss die Links zu den Beiträgen der ersten drei Tage als Überblick:
Und ganz zum Schluss noch ein großes Dankeschön an meinen Mitfahrer und ursprünglichen Tour-Idee-Haber Stefan!

Ein schönes Wochenende zusammen.

Dienstag, 15. Februar 2011

Schottland in (weniger als) vier Tagen – Tag 3

Wo war ich stehengeblieben? Richtig, kurz vor Tag Drei, auch bekannt als Dienstag, der 19. Oktober 2010. Und wieder gibt es zur besseren Verfolgung einen Routenplan, zu finden hier (allerdings sind die angegebenen Zwischenziele diesmal in umgekehrter Reihenfolge zu lesen).

Nach einer kurzen Nacht wartete also der letzte volle Tourtag auf uns. Und voll sollte er tatsächlich werden – wir hatten uns eine Menge vorgenommen. Es fing erst an zu dämmern, als wir aufbrachen. Das Frühstück musste ausfallen, da wir zu früh dafür auf den Beinen waren. Glücklicherweise war das Küchenpersonal der Hostel so hilfsbereit und flexibel, uns spontan ein Lunchpaket für die Fahrt zusammenzustellen.

Als wir das Stadtgebiet mit seinen Staus des morgendlichen Berufsverkehrs hinter uns gelassen hatten, erwartete uns ein strahlender Sonnenaufgang:


Das Wetter versprach also, uns keinen Strich durch die Rechnung zu machen.
Der erste Zwischenstopp des Tages war in Killin geplant – doch so weit sollten wir nicht sofort kommen. Als wir nämlich das Städtchen Doune durchquerten, wies dort ein zwar unscheinbares, jedoch für meinen Mitfahrer Stefan nicht zu übersehendes Schild auf eine Burg hin. Wir entschlossen uns, dem Hinweis zu folgen. Nach einigen Metern über eine kleine Nebenstraße wurde der Blick freigegeben auf das erste bauliche Fotomotiv des Tages:



Eine Burg also. Imposant und fotogen zwar, aber ansonsten nichts Besonderes, mag man meinen. Das dachte ich zu diesem Zeitpunkt auch. Erst die Aufschrift einer Informationstafel ließ mich etwas aufmerksamer werden: From a royal residence to a ridiculously silly film stand dort nämlich. Ein kurzes Nachschlagen in Wikipedia brachte es dann später ans Licht: Bei Doune Castle standen wir, ohne es zu wissen, vor einem der Schauplätze von Monty Pythons Ritter der Kokosnuß. Und es sollte nicht die letzte Filmkulisse des Tages gewesen sein.

Das nächste Mal machten wir dann tatsächlich in Killin Halt. Hier war eine Natur-Sehenswürdigkeit unser Ziel – mitten im Ort gelegen: Die Falls of Dochart. Eine schmale Steinbrücke leitet die Hauptverkehrsstraße direkt über die Kaskaden des Flüsschens Dochart:




Der Aufenthalt in Killin wurde verbunden mit einer Rast, bei der wir die mitgebrachten Lunchpakete vernichteten.
Der nächste Halt bei Loch Iubhair war erneut improvisiert, sorgte dabei aber ebenfalls für schöne Fotos, darunter das erste gelungene Panorama des Tages:



Auf dem folgenden Streckenabschnitt sollte der Weg das Ziel sein. Glen Coe, das Tal des Flusses Coe, erstreckt sich über eine klassisch-schottische Highland-Landschaft, zieht Wanderer und Skifahrer an – und zahlreiche Filmemacher. Titel wie Am Anfang war das Feuer, Braveheart, Die Ritter der Kokosnuß (siehe oben), Harry Potter und der Gefangene von Askaban und noch zahlreiche weitere wurden vor seiner grandiosen Kulisse verfilmt. Ich dagegen blieb bei Standbildern:





Von Fort William aus sollte man dann laut meinem Reiseführer den besten Blick auf Großbritanniens höchsten Berg, Ben Nevis, haben. Einige hundert Meter folgten wir am Ortsrand dem Pfad zum Gipfel …


… bevor wir zum Fotografieren …


… und gleich danach wieder zum Umdrehen ansetzten – es standen ja noch weitere Ziele auf der Liste.
Unversehens standen wir allerdings, einmal in Fort William falsch abgebogen, erst mal erneut vor einer Burg, oder besser gesagt: einer entsprechenden Ruine, die wir natürlich nicht einfach ignorieren konnten. Inverlochy Castle ergab auch ein paar schöne Fotos:



Vorbei ging es dann im Anschluss am Commando Memorial in Spean Bridge …


… an der Well of Seven Heads …


… und an der Bridge of Oich, die wohl im 19. Jahrhundert sowohl bautechnisch als auch verkehrsstrategisch einen Meilenstein dargestellt haben muss und die daher heute unter Denkmalschutz steht:



Ganz seinem Zweck entsprechend passierte uns in den schon wieder etwas bergigeren Regionen an einem Passing Place ein anderer Verkehrsteilnehmer …



… bevor wir selbst dieselbe Ausweichstelle für einen weiteren kurzen Zwischenstopp und, damit verbunden, ein weiteres Foto nutzten:


Das Wetter hatte sich, wie man sehen kann, in der Zwischenzeit deutlich verschlechtert und kurz darauf setzten auch schon die ersten Schneeschauer ein – in den Höhenlagen der Highlands im Oktober wohl nichts Ungewöhnliches, allerdings vielleicht etwas ungeschickt bei einem Auto mit Sommerreifen. Doch bis auf Weiteres hielt sich der Niederschlag in Grenzen und wir konnten uns gefahrlos dem wohl bekanntesten Ziel auf unserer Route nähern: Loch Ness.
Die Heimat von Nessie ist Schottlands zweitgrößter Süßwassersee. Das Loch erstreckt sich, charakteristisch langezogen, etwa 40 Kilometer in südwest-nordöstlicher Richtung bis kurz vor Inverness.
Auf Empfehlung einer freundlichen Dame in einer Tourist Information wählten wir nicht, wie ursprünglich geplant, die Hauptroute am nordwestlichen Ufer entlang, sondern stattdessen eine kleinere Straße am Südostufer. Wir wurden belohnt mit wunderschönen Fotomotiven. Das Wetter spielte dabei auch wieder mit, der Himmel bot nun erneut eine abwechslungsreiche Mischung aus Sonne und Wolken, was den Fotos wohl eher zu- als abträglich war:





Ein kleiner Spaziergang erlaubte dann noch einen Blick von etwas weiter oben:




Nessie ließ sich übrigens während unserer Anwesenheit leider nicht blicken.
Inverness, die inoffizielle Hauptstadt der Highlands, war schließlich das letzte vorgesehene Tagesziel. Über die Stadt kann ich allerdings nicht viel sagen, im Voraus fiel es schwer, dort irgendwelche Sehenswürdigkeiten ausfindig zu machen, und so bildete sie für uns nur eine Durchfahrtstation, wenn auch die nördlichste unserer gesamten Schottland-Tour.
Wie gesagt waren damit die ursprünglich geplanten Ziele abgehakt. Unverhofft stolperten wir durch einen kleinen Umweg östlich von Inverness allerdings dann noch über zwei historische (im einen Fall sogar eher prähistorische) Stätten.

Zum einen war da das Schlachtfeld der Battle of Culloden: Hier, im Culloden Moor, waren im 18. Jahrhundert Truppen der aufständischen Jakobiten dem englischen Heer gegenübergestanden (und ihm letzten Endes unterlegen):



Zum anderen befand sich noch ganz in der Nähe das bronzezeitliche Gräberfeld von Balnuaran of Clava, das wir bei eintretender Dämmerung erreichten. Riesige Steingräber waren hier in den Jahrtausenden vor Beginn unserer Zeitrechnung angelegt worden:





Es bildete einen beeindruckenden und damit würdigen Abschluss für unseren Ausflug ins schottische Hochland. Vor uns lag nunmehr nur noch die nächtliche Rückfahrt nach Edinburgh, was allerdings in etwa noch einmal dieselbe Meilenzahl bedeutete wie die der schon zurückgelegten Strecke. Ich spare mir an dieser Stelle Ausführungen über abnehmende Temperaturen und zunehmenden Schneefall auf den schottischen Pässen, über ständige Blicke auf das Außenthermometer und leichte Bedenken bezüglich der Tauglichkeit der Sommerreifen. Wichtig zu wissen ist nur, dass wir spät in der Nacht noch unseren Mietwagen unbeschädigt an seiner Garage abstellen konnten und dass wir beim Rückweg zu Fuß zur Hostel noch ein paar Impressionen des nächtlichen, unverschneiten Edinburghs einfangen konnten:



Trotz der späten Rückkehr versprach die Nacht diesmal weniger kurz zu werden, denn für den folgenden Tag war außer Packen und Heimfliegen nur noch wenig Programm vorgesehen.

Dennoch werde ich hier noch einen weiteren Bericht folgen lassen, mit dem ich dann das Schottland-Abenteuer beschließen möchte.

Gute Nacht!